Diskutieren Sie mit – Ihre Meinung ist gefragt!
Die Kommunen der NordAllianz fordern seit Jahren den Autobahn-Ringschluss. Die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Planstudie brachte dann im Frühjahr 2010 das Ergebnis, dass das Milliardenprojekt grundsätzlich machbar ist und zeigte gleichzeitig zwei Varianten auf, wie dies geschehen könnte. Jetzt formieren sich auch die Befürworter.
Die Kommunen der NordAllianz und damit auch die Stadt Garching fordern seit Jahren den Autobahn-Ringschluss. Die Kommunen der NordAllianz kooperieren mit der Initiative VIA99 und weiteren Kommunen im Süden der Landeshauptstadt und kämpfen gemeinsam für den Südring.
Der Einstieg der Stadt Garching in das „Solar-Zeitalter“ macht erfreuliche Fortschritte: 50 Prozent der Anteile am „Solarpark Garching“ sind bereits gezeichnet. Die Photovoltaik-Anlagen des Rathauses sowie der Grund- und Hauptschule St. Severin sind fertiggestellt bzw. im Bau – alle anderen Projekte in konkreter Bauvorbereitung. „Fast alle Teilanlagen des Solarpark Garching werden gemäß Planung von April bis Juni 2010 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Somit sind die Anlagen nicht von der bevorstehenden Absenkung der EEG-Vergütung ab dem 1. Juli 2010 betroffen“, erklärt Claus Frommel von der beteiligten Firma Green City Energy, die den Solarpark Garching zusammen mit der Stadt Garching ins Leben gerufen hat.
Die Bürgerfragestunde zu Beginn einer jeden Stadtratssitzung nutzte im April der Inhaber des Taekwondo-Sportstudios am Rathausplatz, Claus Bernet, um die Stadträte nochmals auf das Thema „Ungenutzter Kiosk am Rathausplatz“ zu sensibilisieren. Er übergab der Bürgermeisterin eine Unterschriftenliste, die von 850 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet worden war. Aus Sicht von Claus Bernet handelt es sich bei dem seit 15 Jahren ungenutzten Gebäude „um einen Schandfleck für das Garchinger Ortszentrum, der vor allem für die dahinter gelegenen Geschäfte eine geschäftsschädigende Blockade darstellt.“
Nach fast zweijährigen Verhandlungen hat der Zweckverband des Werner-Heisenberg-Gymnasiums am Freitag, den 26.3.2010, den Neubau der Schule abgesegnet. Dem Raumprogramm mit 43 Klassen wurde zugestimmt. Einzige Einschränkung – insbesondere auf Drängen der Gemeinden Ismaning, Unterföhring und des Landkreises München: Die Schülerzahl des WHG soll 1000 Schüler nicht überschreiten. Der maßgebliche Hintergrund für diese Maßnahme ist der Wunsch der beiden Nachbargemeinden nach einem eigenen Gymnasium. Ein Anliegen, das durch einen aktuellen Beschluss des Kreistages unterstützt wird.
Vorliegende Planung bildet Diskussionsgrundlage für weitere Stadtratssitzungen
Eigentlich beabsichtigte das Staatliche Bauamt Freising (ehem. Straßenbauamt München) bereits im Jahr 2008 die B11-Ortsdurchfahrt (Münchener Straße / Freisinger Landstraße) aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes komplett zu erneuern. Die Garchinger Stadtverwaltung hatte damals beim Straßenbauamt jedoch um Zurückstellung der Maßnahme gebeten, da man sich erhofft, dass im Hinblick auf eine mögliche Abstufung der B11 zur Ortsstraße eine tiefgreifendere Umgestaltung möglich ist. Insbesondere den Fußgängern und den Fahrradfahrern soll in einer zukünftigen Planung mehr Raum gegeben werden.
Welche Projekte sind Ihnen wichtig?
Was sollte Ihrer Meinung nach 2010 umgesetzt werden?
Kreditneuaufnahmen höchstwahrscheinlich so hoch wie noch nie / Nächste Sitzungen am 4. und 10. Februar
Eigentlich ist es üblich, dass der Bürgermeister seinem Stadtrat einen beschlussfähigen Haushalt vorlegt – über den dann noch in Nuancen diskutiert wird. Nicht so in Garching!
Interessierte Bürger haben die Möglichkeit der Verwaltung der Stadt Garching bis Ende Januar 2010 ihre Anregungen zum Radverkehrskonzept zu geben, die dann diskutiert werden und mit in das vorliegende Konzept einfließen können.
Das Radverkehrskonzept soll im Frühjahr 2010 vom Stadtrat beschlossen werden und somit eine Grundlage für die weitere Arbeit der Verwaltung darstellen, nach der die dringenden Maßnahmen geplant und die nötigen Haushaltsmittel ermittelt und eingestellt werden können.

Werner Heisenberg Gymnasium
Das Raumprogramm für den Neubau des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Garching wurde mittlerweile von der Regierung von Oberbayern genehmigt. Die Finanzierung ist gesichert und die Mitglieder des Zweckverbands (Garching, Ismaning, Unterföhring und der Landkreis München) können somit die konkrete Umsetzung des Schulneubaus angehen.
In der jüngsten Zweckverbandssitzungen im Oktober präsentierte die Vorsitzende, Garchings Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor, überraschende Neuigkeiten: Um die Zeit für den Neubau der Schule auf ca. zwei Jahre zu beschränken, schlägt die Garchinger Verwaltung vor, den Schulbetrieb während der Bauzeit komplett in eine “Containersiedlung” auszulagern. Ursprünglich sahen die Planungen vor, dass die Schule in einem Zeitfenster von fünf Jahren Stück für Stück abgerissen und wieder neu aufgebaut werden sollte.
Die Landung der UFOs
Projekt für neues Baugebiet im Garchinger Norden im Stadtrat vorgestellt
Was sagen die Garchinger und Garchingerinnen zu dieser zukunftsweisenden Architektur?
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Eine wahrlich futuristische Vision für die Bebauung des freien Grundstücks südlich des TU-Heizkraftwerks im Norden von Garching wurde dem Stadtrat in der letzten Juli-Sitzung präsentiert:
550 Studenten-Appartements sollen hier unter zwei 20 Meter hohen Kuppeln in Holz-Membran-Bauweise entstehen. Dazu eine dritte Kuppel unter der ein Gesundheitszentrum mit öffentlichem Schwimmbad geschaffen werden könnte, sowie ca. 200 in modularer Bauweise errichtete Wohnungen im angrenzenden südlichen Wohnbereich.
Die Himmelsleiter soll die Garchinger zur Diskussion anregen!
| Groß war die Spannung unter den Garchinger Bürgerinnen und Bürgern, was wohl der umstrittenen „Rakete“, dem Kunstobjekt, das die letzten zwölf Monate den Rathausplatz verschönern sollte, nachfolgen würde.
So waren auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Einladung zur Vernissage gefolgt, die bei sonnigem Wetter am 19. Mai auf dem Garchinger Rathausplatz stattfand. Bereits im Vorfeld waren sich viele einig, „dass es gut ist, wenn ein Künstler aus unserer Stadt das macht.“
Die Rede ist vom Garchinger Steinmetz- und Steinbildhauermeister Florian Peteranderl, der für dieses Kunstwerk auf ein für ihn ungewohntes Material zurückgriff: Aus dem Stamm eines Eschenbaums schuf er seine Himmelsleiter.
Eine Figur steigt die Leiter hinauf, die zweite steht hoch erhobenen Hauptes an der Spitze und tritt ins Leere, während die dritte Figur bereits zerschmettert am Boden unten liegt. Nur immer nach oben steigen, nur das eigene Ich zu sehen, den Mühen des Lebens nur im Streben nach oben zu entfliehen – so einfach ist es nun einmal nicht.
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„Ich finde, dass es für die Drei wohl besser gewesen wäre, sie hätten untereinander Kontakt aufgenommen, sich aufeinander besonnen, miteinander geredet, anstatt ihren Blick nur nach oben zu richten, dann wäre es wohl anders gekommen.“ Mit diesen Worten kommentiert der Künstler sein Werk.
Nun hat Garching wieder ein Kunstwerk, das zur Diskussion und zum Nachdenken anregt.
Gabi Cygan
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